Pflanzenschutzkalender — Ziergarten – November 2017

Aktuelle Pflanzenschutzprobleme- und Maßnahmen – November
Auszüge aus dem Buch „Mein gesunder Ziergarten“

Düngung des Ziergartens

Die Zeit des Austriebes ist auch die Zeit der Düngung der Bäume und Sträucher.
Düngen bedeutet ernähren. Das wiederum bedeutet, den tatsächlichen, bei verschiedenen Pflanzenarten unterschiedlichen Nährstoffbedarf zu befriedigen.

Alle Ziergehölze verlangen eine ausgewogene, eher kalibetonte Vollernährung, die am besten in zwei Mengen, und zwar im Februar/März und im Juni durchgeführt werden sollte. Umhüllte Langzeitdünger erlauben eine einmalige Düngung.

Wichtig! Das Zugeführte soll nicht nur das für das optimale Wachstum Notwendige, sondern auch das schon im Boden Vorhandene berücksichtigen.

Nährstoffbedarf
Nährstoffgehalt im Boden
Düngermenge

Eine einseitige, z.B. unverhältnismäßig stickstoffbetonte Düngung hat statt der erhofften Pflanzenpracht, nur eine überhöhte Empfindlichkeit gegen Pflanzenkrankheiten und eine Boden- und dadurch Grundwasserbelastung zur Folge.

Eine durchgeführte Bodenanalyse im Abstand von ein paar Jahren liefert die besten Voraussetzungen für eine optimale Düngung der Pflanzen.

Die Haarwurzeln, die für die Aufnahme der Nährstoffe in erster Linie verantwortlich sind,wachsen nicht in der Stammnähe. Die Dünger sollten deshalb nicht um den Stamm herum, sondern regelmäßig, eher unter der äußeren Hälfte der Baumkrone und sogar darüber hinaus ausgestreut werden.